Abmahnung Urheberrecht

Wenn Sie eine Abmahnung mit dem Vorwurf der Urheberrechtsverletzung erhalten haben oder als Kreativer selbst in Ihren Urheberrechten verletzt worden sind, finden Sie mit Rechtsanwalt Kramarz, Fachanwalt fĂŒr Urheber- und Medienrecht den richtigen Anwalt gefunden um mit dem Vorwurf der Verletzung von Urheberrechten umzugehen. Urheberrecht ist eine komplexe Rechtsmaterie. Die Abmahnung im Urheberrecht unterliegt formellen Anforderungen, die in anderen Rechtsgebieten nicht vorhanden sind. Vor jeder Abmahnung muss geprĂŒft werden, ob das Schutzrecht tatsĂ€chlich besteht und worin genau die Rechtsverletzung liegt. DafĂŒr finden Sie in Rechtsanwalt Kramarz, Fachanwalt fĂŒr Urheber- und Medienrecht den richtigen Ansprechpartner.
Rechtsanwalt Christian Kramarz, LL.M., Master of Law (Medienrecht), Fachanwalt fĂŒr Urheber- und Medienrecht

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Rechtsanwalt wegen Abmahnung Urheberrecht erhalten? Kontaktieren Sie mich am besten noch heute!

Wenn Sie eine Abmahnung im Urheberrecht erhalten haben kann ich Ihnen noch heute helfen! Zuerst: Vermeiden Sie ĂŒbereilte Reaktionen und nehmen Sie keinen Kontakt zur Gegenseite auf. Beauftragen Sie mich, ich handhabe den gesamten Fall professionell und zuverlĂ€ssig.

Abmahnungen wegen der Nutzung fremder Werke im Internet haben hĂ€ufig Urheberrechtsverletzungen an einem Bild oder Foto zum Gegenstand. Ein Foto meint eine Fotografie, eine Abbildung der Außenwelt – ein Lichtbild. Die unerlaubte Verwendung im Internet fĂŒhrt zu einem Anspruch auf Schadenersatz. Verwenden Sie niemals ein Foto, das Sie im Internet gefunden haben ohne sich der Nutzungsrechte zu vergewissern. Achten Sie auf die zum Foto angegebenen Lizenzen, um Details ĂŒber die Freigabe zu erfahren und eine Verpflichtung zum Schadenersatz zu vermeiden.

Das deutsche Urheberrechtsgesetz schĂŒtzt Urheber von Musik. Erfasst ist nicht jedes MusikstĂŒck, sondern solche, die die erforderliche Schöpfungshöhe erreichen. Wann diese vorliegt, ist in manchen FĂ€llen schwer zu beurteilen, sodass es im Zweifel besser ist, vom Urheberschutz der Musik auszugehen. Der Schutz bezieht sich auf alle Teile des MusikstĂŒcks. Dazu gehören Melodie und Rhythmus. Die SchutzfĂ€higkeit des Textes zu einem Werk der Musik als Sprachwerk unterliegt im Einzelfall besonderen Regeln. Die Verletzung muss nicht am gesamten StĂŒck vorliegen. Es genĂŒgt, einen Teil daraus zu entnehmen, wenn es sich um eine (ohne Genehmigung des Urhebers nicht zulĂ€ssige) Bearbeitung handelt. Erlaubt ist eine “freie Benutzung”, wobei die Abgrenzung zur Bearbeitung nicht immer einfach ist.

Wie Musik, Bild und Foto wird der Text als urheberrechtliches Werk geschĂŒtzt. Auch iher kommt es in besonderer Weise darauf an, ob der Text Schöpfungshöhe aufweist. Ein Gericht stellt im Falle einer fraglichen Urheberrechtsverletzung fest, ob er den Charakter eines urheberrechtlichen Werks hat. Da die gerichtliche Entscheidung nur bei klaren FĂ€llen vorhersehbar ist, ist es fĂŒr Sie sicherer, im Internet keinen fremden Text zu verwenden. Eine Ausnahme gilt, wenn der Urheber seit 70 Jahren tot ist. Dann ist der Text gemeinfrei. Von diesem Zeitpunkt an können Sie den Text nach Belieben, verwenden ohne eine Forderung nach Schadenersatz zu befĂŒrchten.

AnsprĂŒche bei Urheberrechtsverletzung im Internet

Bei der Geltendmachung der Rechte des Urhebers sind eine Reihe von prozessualen Besonderheiten zu beachten. Es ist grundsĂ€tzlich davon abzuraten, AnsprĂŒche wegen Urheberrechtsverletzungen selbst geltend zu machen. Ist ein Urheberrecht verletzt worden sieht das Urheberrechtsgesetz ein abgestuftes System von Reaktionen vor.

Der Verletzte soll den Verletzer zunĂ€chst abmahnen, um eine gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden. Reagiert der Abgemahnte nicht oder nicht richtig kann der Verletzte unter bestimmten Voraussetzungen eine einstweilige VerfĂŒgung beantragen. Kommt es zu keiner Einigung ĂŒber die Kosten der Abmahnung, kann der Verletzte eine Zahlungsklage gegen den Verletzer anhĂ€ngig machen.

Mit Hilfe des Urhebervertragsrechts können Kreative untereinander oder verschiedener Wertschöpfungsstufen ĂŒber die Rechte an ihrem Werk verfĂŒgen. FĂŒr die Gestaltung individueller LizenzvertrĂ€ge bin ich der richtige Ansprechpartner.

Der Anspruch auf Schadenersatz bei Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzung 

Sind Sie in Ihren Rechten als Urheber oder als Nutzungsberechtigter in der Lizenzkette verletzt worden, können Sie in den FÀllen, bei denen es um die Verletzung von Verwertungsrechten geht Schadenersatz geltend machen.

Christian Kramarz, Rechtsanwalt fĂŒr Urheberrecht und Fachanwalt fĂŒr Urheber- und Medienrecht
Sowohl fĂŒr Abgemahnte als auch fĂŒr kreativ schaffende Fotografen, KĂŒnstler, Komponisten, Filmschaffende stehe ich gerne fĂŒr Fragen des Rechtsschutzes zur VerfĂŒgung.

Berechnung des Schadenersatzes bei Urheberrechtsverletzung im Internet

Als Berechtigter haben Sie drei verschiedene Möglichkeiten, Ihren Schadenersatz nach einer Urheberrechtsverletzung im Internet zu berechnen.

Lizenzanalogie

Die erste Möglichkeit, ist die Berechnung nach der sogenannten Lizenzanalogie. Der Verletzer muss sich dabei so behandeln lassen, als hĂ€tte er auf rechtmĂ€ĂŸigem Wege eine Lizenz fĂŒr die von ihm durchgefĂŒhrte Nutzungsart erworben. Grundlage der Lizenzanalogie sind also die LizenzsĂ€tze, die der Urheber oder ein anderer Nutzungsberechtigter, fĂŒr die Nutzung seines Werkes verlangen könnte. Die Bestimmung dieser angemessenen Lizenz ist mitunter nicht einfach. FĂŒr zahlreiche Branchen, haben bestimmte Branchen und BerufsverbĂ€nde Kataloge und Regelwerke aufgestellt, nach denen sich der konkrete Schadenersatz berechnen lĂ€sst. Die Voraussetzung fĂŒr die Anwendbarkeit eines solchen Tarifwerks ist stets, dass der Nutzungsberechtigte auch den Anforderungen des jeweiligen Tarifwerks gerecht wird. Ich möchte Ihnen dies anhand eines Beispiels verdeutlichen.

FĂŒr den Bereich der Fotografien hat die sogenannte Mittelstandsgemeinschaft fĂŒr Fotomarketing (MFM), die TarifĂŒbersicht Bildhonorare aufgestellt. Diese Übersicht gibt die ĂŒblichen LizenzsĂ€tze, die professionelle Fotografen verlangen können, geordnet nach bestimmten Nutzungsarten und Nutzungsdauer wieder. Da sich das Regelwerk aber an professionelle Fotografen richtet, kann sich nicht jeder, dessen Fotografie im Internet verwendet wird, gleich eins zu eins auf die dort aufgestellten Tarife berufen.

FĂŒr den Textbereich gibt es die Übersicht “Vertragsbedingungen und Honorare fĂŒr die Nutzung freier journalistischer BeitrĂ€ge” des DJV- Deutscher Journalistenverband. Bei Verletzungen des Urheberrechts an Texten kann diese Übersicht unter UmstĂ€nden als Vergleichsmaßstab im Rahmen der Lizenzanalogie herangezogen werden.

Derjenige, der in seinen Nutzungsrechten an einem urheberrechtlichen Werk durch eine Urheberrechtsverletzung im Internet verletzt ist, hat neben der Berechnung nach der sogenannten Lizenzanalogie, noch zwei weitere Möglichkeiten seinen Schaden zu berechnen.

Entgangener Gewinn

Die zweite Möglichkeit ist die Berechnung auf Grundlage des entgangenen Gewinns. Der Berechtigte muss dabei darlegen und gegebenenfalls beweisen, welchen Gewinn er hĂ€tte mit dem Werk machen können, wenn die unrechtmĂ€ĂŸige Werknutzung nicht stattgefunden hĂ€tte.

Verletzergewinn

Die dritte Möglichkeit im Rahmen der sogenannten dreifachen Schadensberechnung im Urheberrecht, ist die Berechnung des Schadens nach dem Verletzergewinn. Dabei wird zur Berechnung des Schadens, dasjenige herangezogen, was der Verletzer an Gewinn tatsĂ€chlich mit dem Werk gemacht hat. Da dem Nutzungsberechtigten meistens die Kenntnis darĂŒber fehlt, wieviel Gewinn tatsĂ€chlich von dem unberechtigten Nutzer gemacht wurde, hat der Berechtigte AuskunftsansprĂŒche gegen den Verletzer um einen solchen Anspruch auf Herausgabe des Verletzergewinns geltend zu machen.

O`zapft is – Die Marke Oktoberfest

Nicht zuletzt das Handelsblatt und der Spiegel haben in den vergangenen Tagen berichtet, dass die Marke „Oktoberfest“ nun eine geschĂŒtzte Marke ist. TatsĂ€chlich hat das Amt der europĂ€ischen Union fĂŒr

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