Ist KI-Training eine tickende Zeitbombe für Urheberrechtsverletzungen? In dieser spannenden Podcast-Episode beleuchten Ihre Moderatoren die komplexen Aspekte von Urheberrechtsverletzungen durch KI-Training. Die Grundlage für diese Folge bildet der aktuelle Artikel „Wegweisendes Urteil: LG München I sieht KI-Training als Urheberrechtsverletzung“ von Rechtsanwalt Kramarz. Gemeinsam erklären wir anschaulich, worauf es bei der rechtlichen Bewertung von KI-Training mit urheberrechtlich geschützten Inhalten ankommt, um rechtliche Fallstricke zu vermeiden und Compliance zu gewährleisten. Wir untersuchen die wegweisende Entscheidung des LG München I, die das Training von KI wie Stable Diffusion mit geschützten Bildern als Urheberrechtsverletzung einstuft. Dabei wird deutlich, dass selbst temporäre Vervielfältigungen und die Nutzung für private Zwecke unter bestimmten Umständen keine Ausnahme darstellen und die wirtschaftliche Dimension der KI-Entwicklung hier eine entscheidende Rolle spielt. In dieser Episode diskutieren wir typische Szenarien, in denen die Sammlung und Verarbeitung großer Bilddatensätze für das Training von generativen KI-Modellen zu Problemen führen kann, und zeigen Ihnen Strategien auf, wie Sie durch eine vorausschauende Lizenzierung und die Berücksichtigung von Opt-out-Mechanismen rechtssicher agieren können. Wir verdeutlichen dabei die Unterschiede zwischen der urheberrechtlichen Bewertung des Inputs (Trainingsdaten) und des Outputs (generierte Bilder) einer KI sowie die Rolle von Ausnahmen wie dem Text- und Data-Mining (§ 44b UrhG) und deren engen Grenzen. Basierend auf den Ausführungen von Rechtsanwalt Kramarz betonen wir, wie wichtig es ist, die aktuelle Rechtsprechung im Bereich KI und Urheberrecht genau zu verfolgen und zu verstehen, und warum eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den urheberrechtlichen Implikationen des KI-Trainings entscheidend sein kann, um kostspielige Rechtsstreitigkeiten und Reputationsschäden zu vermeiden. Verpassen Sie nicht unsere praxisnahen Tipps, die auf dem Fachwissen von Rechtsanwalt Kramarz basieren, wie Sie die rechtlichen Anforderungen an das KI-Training erfüllen und Ihre Entwicklungen rechtssicher gestalten können. Vertiefende Informationen und Beispiele finden Sie im zugehörigen Artikel „Wegweisendes Urteil: LG München I sieht KI-Training als Urheberrechtsverletzung“ auf der Website von Kanzlei Kramarz. Sie haben Fragen zu Urheberrechtsverletzungen durch KI-Training oder benötigen Unterstützung? Kontaktieren Sie Rechtsanwalt Kramarz für eine Einschätzung Ihrer individuellen Situation.
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