Klage der DBM Videovertrieb GmbH

 1. Oktober 2012

Kanzlei Negele Zimmel Greuter Beller verklagt im Auftrag der DBM Videovertrieb GmbH Anschlussinhaber

Hier liegt eine Klage der DBM Videovertrieb GmbH vor. Der Beklagte hatte zuvor mehrere Abmahnungen der DBM Videovertrieb GmbH für das Verbreiten von Nacktfilmwerken über Peer-to-Peer Netzwerke erhalten. Nachdem der Vorwurf außergerichtlich bestritten wurde, werden nun die Gerichte mit der Klärung der Angelegenheit beschäftigt sein.

Im Gerichtsverfahren hat der Beklagte, dem die Teilnahme an einem Filesharingnetzwerk vorgeworfen wird, eine sekundäre Darlegungslast, dass heißt er muss sich zumindest dazu erklären, wer außer ihm selbst den Anschluss benutzt und wie dieser Anschluss gegen Fremdzugriff gesichert ist. Im Rahmen der Störerhaftung kann es dazu kommen, dass der Anschlussinhaber unter Umständen für die Rechtsanwaltskosten des Abmahners aufkommen muss, obwohl der Anschlussinhaber selbst weder Kenntnis von dem Werk, noch von dem Vorgang der Verbreitung des Werkes über seinen Internetanschluss hatte (BGH, Urteil v. 12.05.2010, Az. I ZR 121/08, “Sommer unseres Lebens”).

Die vorliegende Klage zeigt wieder das Abmahnungen unbedingt ernst genommen werden müssen. Wenn Ihnen eine Abmahnung zu geht, sollten Sie sich unbedingt anwaltlich beraten lassen.

Mehr Informationen über Abmahnungen wegen des Vorwurfs des Filesharing und zu Abmahnungen aus dem Hause der Rechtsanwälte von Waldorf Frommer, zum Urheberrecht und zum Thema des Vorwurfs der Urheberrechtsverletzung im Internet allgemein finden Sie auf unseren Seiten. Unsere Kontaktdaten finden Sie dort ebenfalls.