Vergütung

Für die Bemessung der Vergütung ist das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) die Grundlage. Danach bemisst sich die anwaltliche Vergütung auf Grund des Streitwertes und der Tätigkeiten, die der Anwalt verrichtet. Damit hat der Gesetzgeber einen fairen Rahmen geschaffenen, mit dem sicher gestellt wird, dass der Rechtsanwalt entsprechend seines Aufwandes und des Prozessrisikos vergütet wird.

Bei außergerichtlicher Tätigkeit darf der Anwalt niedrigere Gebühren vereinbaren. Bei der gerichtlichen Vertretung muss mindestens der Gebührensatz des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes berechnet werden.

In manchen Fällen kann ich Ihnen ein Pauschalangebot unterbreiten. Zu den Pauschalangeboten für den Fall, dass Sie eine Abmahnung wegen Filesharing  erhalten haben, finden Sie nähere Informationen auf der entsprechenden Seite.

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Normalfall: Abrechnung nach Rechtsanwaltsvergütungsgesetz

Grundlage der anwaltlichen Vergütung ist das Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG). Dabei richten sich die Gebühren nach dem Streitwert und den in der jeweiligen Angelegenheit erforderlichen Schritten.

Außergerichtlich betreibt der Anwalt ein bestimmtes Geschäft (z.B. die Beitreibung einer Forderung) für dass eine Geschäftsgebühr fällig wird. Muss der Anwalt dann in der selben Angelegenheit gerichtlich tätig werden, fällt eine Verfahrensgebühr an, auf die die Geschäftsgebühr hälftig angerechnet wird. Findet im Gerichtsverfahren ein Termin bei Gericht statt, fällt eine Terminsgebühr an.

Streitwert als Grundlage der Gebührenberechnung

In der Regel werden die anwaltlichen Gebühren auf Grundlage des Streitwertes bemessen. Der Begriff des Streitwertes lässt sich bei einer Zahlungsklage anschaulich beschreiben. Wenn Ihnen jemand 1.000 € schuldet und nicht bezahlt, müssen Sie Klage beim Amtsgericht erheben. Der Streitwert beträgt 1.000 €. Komplizierter wird es, wenn es um Ansprüche geht, die sich nicht in Zahlen ausdrücken lassen. Wenn Sie beispielsweise von jemandem die Unterlassung einer rechtswidrigen Handlung verlangen wollen, lässt sich dieser Streitwert schwer in Geld ausdrücken. Der Gesetzgeber legt dann den Wert Ihres Interesses an der Unterlassung zu Grunde.

Einen groben Überblick über die nach RVG entstehenden Kosten können Sie sich an Hand dieser Tabelle verschaffen: Link zu Anlage 2 zu § 13 Abs.1 RVG.

Die darin genannten Werte sind je nach Tätigkeit mit dem Gebührensatz aus der Anlage 1 zum RVG zu multiplizieren. Bei außergerichtlicher Tätigkeit beispielsweise mit dem Faktor 1,3. Für eine Einigung fällt eine gesonderte Gebühr an.

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Vergütungsvereinbarung

Alternativ besteht die Möglichkeit einer Vergütungsvereinbarung auf Stundenbasis.

Welches Vergütungsmodell für Ihren Fall angemessen ist, wird gemeinsam entschieden. In vielen Fällen sieht der Gesetzgeber vor, dass die Kosten von der Gegenseite zu tragen sind. Kontaktieren Sie mich für ein erstes Beratungsgespräch.