Urheberrechtsverletzungen kommen häufig vor. Viele Fälle solcher Rechtsverletzungen bleiben unbemerkt. Bei der Verletzung von Urheberrechten im Internet ist schnelles Handeln gefordert. Ab dem Zeitpunkt an dem Sie die Verletzung Ihrer Rechte bemerken, laufen Fristen

Bei Urheberrechtsverletzung im Internet oder offline helfe ich Ihnen schnell und unkompliziert weiter.

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Urheberrechtsverletzung im Internet

Ihre Ansprüche bei Urheberrechtsverletzung im Internet und offline

Ist es zu einer Urheberrechtsverletzung gekommen hat der Urheber primär einen Unterlassungsanspruch gegen den Verletzer. Daneben steht im ein Anspruch auf Schadenersatz zur Verfügung. Im Urheberrecht existieren verschiedene Methoden zur Berechnung. Eine geläufige Variante ist die Lizenzanalogie. Bei der Lizenzanalogie wird darauf abgestellt, was der redliche Nutzer für die jeweilige Verwendung des urheberrechtlich geschützten Werkes gezahlt hätte. Im Bereich der Fotografien wird zur Berechnung häufig auf die Tabellen der Mittelstandsgemeinschaft Fotomarketing abgestellt. Hier gibt es mehr Informationen zum Rechtsschutz bei Bilderklau.

Urheberrechtsverletzung, Unterlassung und Schadenersatzanspruch

Bei der Geltendmachung der Rechte des Urhebers sind eine Reihe von prozessualen Besonderheiten zu beachten. Es ist grundsätzlich davon abzuraten, Ansprüche wegen Urheberrechtsverletzungen selbst geltend zu machen. Ist ein Urheberrecht verletzt worden sieht das Urheberrechtsgesetz ein abgestuftes System von Reaktionen vor. Der Verletzte soll den Verletzer zunächst abmahnen, um eine gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden. Reagiert der Abgemahnte nicht oder nicht richtig kann der Verletzte unter bestimmten Voraussetzungen eine einstweilige Verfügung beantragen. Kommt es zu keiner Einigung über die Kosten der Abmahnung, kann der Verletzte eine Zahlungsklage gegen den Verletzer anhängig machen.

 

Für kreativ schaffende Fotografen, Künstler, Komponisten, Filmschaffende stehe ich gerne zu Fragen des Rechtsschutzes zur Verfügung. Mit Hilfe des Urhebervertragsrechts können Kreative untereinander oder verschiedener Wertschöpfungsstufen über die Rechte an ihrem Werk verfügen. Für die Gestaltung individueller Lizenzverträge bin ich der richtige Ansprechpartner.

Ihr Anspruch auf Schadenersatz bei Urheberrechtsverletzung im Internet

Sind Sie in Ihren Rechten als Urheber oder als Nutzungsberechtigter in der Lizenzkette verletzt worden, können Sie in den Fällen, bei denen es um die Verletzung von Verwertungsrechten geht Schadenersatz geltend machen.

Urheberrecht
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Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Da sich viele Menschen bei ihren Aktivitäten im Netz unbeobachtet fühlen, ist es traurige Wahrheit, dass es regelmäßig zahlreiche Verletzungen des deutschen Urheberrechts gibt. Diese sind nicht nur nachteilig für den Urheber eines Werks, sondern auch für denjenigen, der diese Verletzung begeht. Denn es drohen empfindliche Sanktionen bei einer Urheberrechtsverletzung.

Die Urheberrechtsverletzung am Text

Wie Musik, Bild und Foto wird der Text als urheberrechtliches Werk geschützt. Ähnlich der Musik kommt es darauf an, ob der Text eine Schöpfungshöhe aufweist. Ein Gericht stellt im Falle einer fraglichen Urheberrechtsverletzung fest, ob er den Charakter eines urheberrechtlichen Werks hat. Da die gerichtliche Entscheidung nur bei klaren Fällen vorhersehbar ist, ist es für Sie sicherer, im Internet keinen fremden Text zu verwenden. Eine Ausnahme gilt, wenn der Urheber seit 70 Jahren tot ist. Dann ist der Text gemeinfrei. Von diesem Zeitpunkt an können Sie den Text nach Belieben, verwenden ohne eine Forderung nach Schadenersatz zu befürchten.

Das Foto oder Bild als Gegenstand einer Urheberrechtsverletzung

Ein bedeutsames Thema für den Umgang mit fremden Werken im Internet ist die Urheberrechtsverletzung an einem Bild oder Foto. Ein Foto meint eine Fotografie, eine Abbildung der Außenwelt – ein Lichtbild. Die unerlaubte Verwendung im Internet führt zu einem Anspruch auf Schadenersatz. Verwenden Sie niemals ein Foto, das Sie im Internet gefunden haben ohne sich der Nutzungsrechte zu vergewissern. Achten Sie auf die zum Foto angegebenen Lizenzen, um Details über die Freigabe zu erfahren und eine Verpflichtung zum Schadenersatz zu vermeiden.

Gleiches gilt für die Urheberrechtsverletzung an einem Bild. Eine nicht erlaubte Verwendung im Internet führt zu einem Anspruch auf Schadenersatz beim Urheber am Bild.

Mehr dazu finden Sie auf meinen Seiten zum Thema Bilderklau.

Die Urheberrechtsverletzung an Musik

Das deutsche Urheberrechtsgesetz schützt Urheber von Musik. Erfasst ist nicht jedes Musikstück, sondern solche, die die erforderliche Schöpfungshöhe erreichen. Wann diese vorliegt, ist in manchen Fällen schwer zu beurteilen, sodass es im Zweifel besser ist, vom Urheberschutz der Musik auszugehen. Der Schutz bezieht sich auf alle Teile des Musikstücks. Dazu gehören Melodie, Rhythmus und Text. Die Verletzung muss nicht am gesamten Stück vorliegen. Es genügt, einen Teil daraus zu entnehmen, wenn es sich um eine (ohne Genehmigung des Urhebers nicht zulässige) Bearbeitung handelt. Erlaubt ist eine „freie Benutzung“, wobei die Abgrenzung zur Bearbeitung nicht immer einfach ist.

Fallbeispiele für Urheberrechtsverletzungen im Internet

Peter ist Auszubildender und hat nicht viel Geld. Er kauft auf eBay ein Sweatshirt von privat. Wenige Tage später wird das Sweatshirt geliefert. Es passt Peter nicht. Er will das Sweatshirt weiterverkaufen. Dazu erstellt er bei eBay eine Auktion. Bilder hat er nicht zur Hand. Darum nimmt er einfach die Bilder aus der Auktion des Verkäufers der ihm das Sweatshirt verkauft hat.

Paul ist Student und hat gerade nicht viel zu tun. Jeden Abend sieht er TV-Serien. Alles was im Fernsehen läuft hat Paul schon mehrfach gesehen. Im Internet entdeckt Paul, dass es schon längst eine neue Staffel seiner Lieblingsserie „Homeland“ gibt. Um die neue Staffel ansehen zu können muss man nur das Programm „BitTorrent“ installieren, einen Link auswählen und schon wird alles runtergeladen!

Marie gestaltete eine Internetseite zum Thema „Feuerlöscher“. Ihr fällt kein Text für die Internetseite ein, dabei muss Sie den Besuchern doch erklären welche unterschiedlichen Arten von Feuerlöschern es gibt! Kurz entschlossen gibt Sie als Suchbegriff „Feuerlöscher“ in die Suchmaschine ein. Schnell wird Sie fündig. In dem Text steht wirklich alles drin, was man zu Feuerlöschern wissen muss. Schnell kopiert und die Seite online gestellt..

Berechnung des Schadenersatzes bei Urheberrechtsverletzung im Internet

Als Berechtigter haben Sie drei verschiedene Möglichkeiten, Ihren Schadenersatz nach einer Urheberrechtsverletzung im Internet zu berechnen.

Lizenzanalogie

Die erste Möglichkeit, ist die Berechnung nach der sogenannten Lizenzanalogie. Der Verletzer muss sich dabei so behandeln lassen, als hätte er auf rechtmäßigem Wege eine Lizenz für die von ihm durchgeführte Nutzungsart erworben. Grundlage der Lizenzanalogie sind also die Lizenzsätze, die der Urheber oder ein anderer Nutzungsberechtigter, für die Nutzung seines Werkes verlangen könnte. Die Bestimmung dieser angemessenen Lizenz ist mitunter nicht einfach. Für zahlreiche Branchen, haben bestimmte Branchen und Berufsverbände Kataloge und Regelwerke aufgestellt, nach denen sich der konkrete Schadenersatz berechnen lässt. Die Voraussetzung für die Anwendbarkeit eines solchen Tarifwerks ist stets, dass der Nutzungsberechtigte auch den Anforderungen des jeweiligen Tarifwerks gerecht wird. Ich möchte Ihnen dies anhand eines Beispiels verdeutlichen.

Für den Bereich der Fotografien hat die sogenannte Mittelstandsgemeinschaft für Fotomarketing (MFM), die Tarifübersicht Bildhonorare aufgestellt. Diese Übersicht gibt die üblichen Lizenzsätze, die professionelle Fotografen verlangen können, geordnet nach bestimmten Nutzungsarten und Nutzungsdauer wieder. Da sich das Regelwerk aber an professionelle Fotografen richtet, kann sich nicht jeder, dessen Fotografie im Internet verwendet wird, gleich eins zu eins auf die dort aufgestellten Tarife berufen.

Für den Textbereich gibt es die Übersicht „Vertragsbedingungen und Honorare für die Nutzung freier journalistischer Beiträge“ des DJV- Deutscher Journalistenverband. Bei Verletzungen des Urheberrechts an Texten kann diese Übersicht unter Umständen als Vergleichsmaßstab im Rahmen der Lizenzanalogie herangezogen werden.

Derjenige, der in seinen Nutzungsrechten an einem urheberrechtlichen Werk durch eine Urheberrechtsverletzung im Internet verletzt ist, hat neben der Berechnung nach der sogenannten Lizenzanalogie, noch zwei weitere Möglichkeiten seinen Schaden zu berechnen.

 Entgangener Gewinn

Die zweite Möglichkeit ist die Berechnung auf Grundlage des entgangenen Gewinns. Der Berechtigte muss dabei darlegen und gegebenenfalls beweisen, welchen Gewinn er hätte mit dem Werk machen können, wenn die unrechtmäßige Werknutzung nicht stattgefunden hätte.

 Verletzergewinn

Die dritte Möglichkeit im Rahmen der sogenannten dreifachen Schadensberechnung im Urheberrecht, ist die Berechnung des Schadens nach dem Verletzergewinn. Dabei wird zur Berechnung des Schadens, dasjenige herangezogen, was der Verletzer an Gewinn tatsächlich mit dem Werk gemacht hat. Da dem Nutzungsberechtigten meistens die Kenntnis darüber fehlt, wieviel Gewinn tatsächlich von dem unberechtigten Nutzer gemacht wurde, hat der Berechtigte Auskunftsansprüche gegen den Verletzer um einen solchen Anspruch auf Herausgabe des Verletzergewinns geltend zu machen.